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Kraft­feld­ana­ly­se

Die Kraft­feld­ana­ly­se ist ein Mo­dell wel­ches Men­schen, Be­zie­hun­gen und Grup­pen von der en­er­ge­ti­schen Ebe­ne aus be­trach­tet. Auf­bau­end auf dem ge­nau­en Zeit­punkt un­se­rer Ge­burt, be­schreibt sie Ta­len­te, Po­ten­tia­le, Le­bens­auf­ga­ben, Lern­the­men, Wi­der­sprü­che, Ecken und Kan­ten - eben all je­ne As­pek­te, die uns au­then­tisch wer­den las­sen, die uns zu dem ma­chen, wer wir sind.

Die Kraft­feld­ana­ly­se be­schreibt, wie wir funk­tio­nie­ren - un­se­re "Me­cha­nik". Al­le Be­schrei­bun­gen sind wert­frei.

Was be­schreibt die Kraft­feld­ana­ly­se?

Die grund­le­gen­de An­nah­me der Kraft­feld­ana­ly­se ist, dass je­der Mensch ne­ben sei­ner bio­lo­gi­schen Prä­gung auch ei­ne en­er­ge­ti­sche be­sitzt, näm­lich ge­nau je­ne, wel­che zum Zeit­punkt sei­ner Ge­burt vor­han­den war. Die­se en­er­ge­ti­sche Prä­gung be­stimmt un­se­re „in­ne­re Me­cha­nik“ - die Art und Wei­se, wie wir funk­tio­nie­ren. Sie be­stimmt un­se­re Ta­len­te und Po­ten­tia­le, und legt da­her die The­men fest, mit de­nen wir kon­fron­tiert wer­den.

Stel­len Sie sich vor, je­der Mensch er­hält zu sei­ner Ge­burt ein Fahr­zeug mit dem er durch sein Le­ben fährt. Es ist ein spe­zi­el­les Fahr­zeug, es ist nur für ihn da, er kann es nicht tau­schen, um­bau­en oder sonst wie ver­än­dern – es ist SEIN Fahr­zeug. Im Grun­de ge­nom­men ist es nicht re­le­vant, ob er weiß, wel­ches Fahr­zeug er ge­nau be­sitzt, oder nicht. Er fährt ein­fach drauf los und kommt eben an je­ne Plät­ze, die er da­mit an­steu­ert. Je nach­dem wie viel Be­wusst­sein er auf das Fah­ren legt, be­merkt er im Lau­fe der Zeit, dass sich das Fahr­zeug für be­stimm­te Fahr­ten bes­ser eig­net als für an­de­re. Dass es manch­mal ganz ein­fach geht, manch­mal kom­pli­zier­ter und man­che Fahr­ten über­haupt nicht mög­lich sind. Und dass Fahr­ten, die für an­de­re schwer sind, mit sei­nem Fahr­zeug pro­blem­los zu meis­tern sind und um­ge­kehrt. Er be­merkt, dass Men­schen mit ähn­li­chen Fahr­zeu­gen oft ähn­li­che We­ge und Zie­le ha­ben, aber er be­merkt auch, dass Men­schen mit ganz un­ter­schied­li­chen Fahr­zeu­gen zu glei­chen Zie­len, aber über un­ter­schied­li­che We­ge ge­lan­gen. Er sieht, dass ei­ni­ge sich von an­de­ren über­re­den las­sen, de­ren Rou­te zu neh­men, zu de­ren Zie­le zu fah­ren, ob­wohl ihr Fahr­zeug nicht da­für ge­schaf­fen zu sein scheint. Und öf­ters be­ob­ach­tet er, dass man­che be­haup­ten, dass al­le Fahr­zeu­ge im Grun­de gleich funk­tio­nie­ren, dass man sie nur rich­tig be­han­deln müs­se, oder die Fahr­zeu­ge viel­leicht de­fekt sei­en. Auch ihm selbst pas­siert es zu­wei­len, dass er an­de­ren ein­re­det, dass sie ei­gent­lich das­sel­be Fahr­zeug wie er be­sä­ßen und da­her auch die glei­chen We­ge ver­wen­den und die glei­chen Zie­le ha­ben soll­ten. Hin und wie­der be­ginnt er so­gar mit an­de­ren dar­über zu strei­ten wer jetzt das rich­ti­ge und wer das de­fek­te Fahr­zeug be­sitzt.
Ir­gend­wann kommt er zu dem Punkt, an dem er es leid ist stän­dig zu strei­ten, stän­dig zu dis­ku­tie­ren und er be­ginnt sich nach dem Grund für die­se Rei­be­rei­en zu fra­gen. Er nimmt sich Zeit und be­ob­ach­tet die Fahr­zeu­ge, die ihm be­geg­nen. So­fort er­kennt er, dass es vie­le Un­ter­schie­de, dass es ei­gent­lich kei­ne zwei glei­chen Fahr­zeu­ge gibt. Das er­staunt ihn, denn je­der scheint sein ganz spe­zi­el­les Fahr­zeug zu ha­ben - auch er. Aber er geht noch ei­nen Schritt wei­ter, er ak­zep­tiert so­gar, dass al­le ein an­de­res Fahr­zeug ha­ben. Und dar­um fällt es ihm auch leich­ter die ver­schie­de­nen Fahr­zeu­ge zu re­spek­tie­ren und sie auf de­ren We­gen zu de­ren Zie­len fah­ren zu las­sen.
Aber im Grun­de ge­nom­men ist es nicht re­le­vant ob er weiß, wel­ches Fahr­zeug er ge­nau be­sitzt, oder nicht. Er fährt er ein­fach drauf los und kommt eben an je­ne Plät­ze, die er als nächs­tes da­mit an­steu­ert. Doch ir­gend­wie wirkt al­les leich­ter und ein­fa­cher, die Zie­le und We­ge sind kla­rer und wenn es ein­mal schwie­rig und kom­pli­ziert wird, lehnt er sich zu­rück und schmun­zelt, denn er weiß ja: Sein Fahr­zeug …

So steht es um uns Men­schen, aus Sicht der Kraft­feld­ana­ly­se. Je­der Mensch be­sitzt ne­ben sei­ner bio­lo­gi­schen Prä­gung auch ei­ne en­er­ge­ti­sche, und die­se en­er­ge­ti­sche Prä­gung be­stimmt un­se­re „in­ne­re Me­cha­nik“ - die Art und Wei­se, wie wir funk­tio­nie­ren. Sie be­stimmt nicht, wo­hin wir mit un­se­rem Fahr­zeug fah­ren. Sie be­stimmt, WIE wir fah­ren. Und das Ziel der Kraft­feld­ana­ly­se ist es, die­se „in­ne­re Me­cha­nik“ nach­voll­zieh­bar zu ma­chen, ihr ei­ne Struk­tur zu ge­ben, die es uns er­mög­licht un­se­re Ent­schei­dun­gen auf un­se­re Me­cha­nik ab­zu­stim­men. Sie schafft Be­wusst­sein für die Zu­sam­men­hän­ge hin­ter Pro­ble­men und Si­tua­tio­nen und zeigt auch, dass Be­grif­fe wie Zu­frie­den­heit, Glück, Lie­be, Er­folg, … ganz per­sön­lich zu de­fi­nie­ren sind. Da­durch ist sie der idea­le Start­punkt für die gro­ße Rei­se zu sich selbst oder den Be­ginn von neu­en Ab­schnit­ten. Die Kraft­feld­ana­ly­se er­mög­licht es uns Ver­ant­wor­tung für un­ser Le­ben zu über­neh­men, in­dem sie uns un­se­re Ecken und Kan­ten vor Au­gen führt und uns viel­leicht zur Ak­zep­tanz von As­pek­ten zwingt, die wir selbst an uns nicht wahr­ha­ben wol­len.

Aber die Kraft­feld­ana­ly­se kann noch mehr: Denn ne­ben der en­er­ge­ti­schen Prä­gung exis­tiert auch noch ei­ne Form der en­er­ge­ti­schen Kon­di­tio­nie­rung. Stel­len Sie sich vor, je­der von uns hat ei­nen ei­ge­nen ganz spe­zi­el­len „Duft“ (die en­er­ge­ti­sche Prä­gung). Die­sen ver­strö­men wir stän­dig. Tref­fen nun meh­re­re Men­schen auf­ein­an­der, ver­mi­schen sich die­se „Düf­te“ und be­ein­flus­sen sich ge­gen­sei­tig. Die The­men des Um­felds schei­nen in die­sen Mo­men­ten ei­ge­ne The­men zu sein und da­durch än­dern wir un­ser Ver­hal­ten. Un­se­re en­er­ge­ti­sche Prä­gung be­stimmt wie stark und in wel­chen Be­rei­chen wir vom Um­feld be­ein­fluss­bar sind und um­ge­kehrt wie wir selbst un­ser Um­feld kon­di­tio­nie­ren. Be­son­ders re­le­vant ist die­se Kon­di­tio­nie­rung, in Part­ner­schaf­ten, Fa­mi­li­en aber auch im Ar­beits­le­ben, Ver­ei­nen und Schu­len, im­mer dort, wo wir über ei­nen län­ge­ren Zeit­raum mit an­de­ren Men­schen zu­sam­men sind. Ver­schie­de­ne „Düf­te“ kön­nen har­mo­nie­ren oder nicht, sie kön­nen sich rei­ben oder er­gän­zen, im­mer je­doch ent­steht et­was Neu­es, ein neu­es ein­zig­ar­ti­ges „Par­fum“, das sich ge­nau dann bil­det, wenn die­sel­be Kon­stel­la­ti­on von Men­schen zu­sam­men ist. Wie und ob man Kon­di­tio­nie­rung wahr­nimmt hängt von der ei­ge­nen Prä­gung ab: Man­che Men­schen spü­ren sie kaum, da sie selbst stark auf das Um­feld wir­ken, an­de­re hin­ge­gen neh­men das Um­feld sehr gut wahr und ha­ben das Ge­fühl sich stän­dig an­pas­sen zu müs­sen. Die Kraft­feld­ana­ly­se macht die­se Kon­di­tio­nie­rung sicht­bar und er­mög­licht uns ein Be­wusst­sein da­für zu ent­wi­ckeln, mit wel­chen The­men man auf das Um­feld wirkt, bzw. bei wel­chen The­men wir vom Um­feld be­ein­flusst wer­den. Die Ba­sis da­für ist, dass man sei­ne ei­ge­nen The­men, sei­ne Prä­gung kennt.

Vor­aus­set­zun­gen für ei­ne Kraft­feld­ana­ly­se

Für ei­ne Kraft­feld­ana­ly­se be­nö­tigt man den Ge­burts­zeit­punkt – mehr oder we­ni­ger ge­nau oder an­ders aus­ge­drückt: so ge­nau wie mög­lich. Wenn man z.B. nur den Ge­burts­tag kennt, so kann eben nur über je­ne As­pek­te ei­ne Aus­sa­ge ge­trof­fen wer­den, die über den gan­zen Tag ver­teilt gleich blei­ben. Oft sind das ei­ne gan­ze Men­ge, manch­mal aber auch nur sehr we­ni­ge. Je en­ger man al­so den Ge­burts­zeit­raum ein­schrän­ken kann, des­to tie­fer kann man in die in­ne­re Me­cha­nik ein­tau­chen.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Punkt ist der, dass man be­reit ist, über sich selbst zu la­chen und sich selbst und das Le­ben nicht all­zu ernst nimmt.

Wenn Sie ei­ne Kraft­feld­ana­ly­se über ei­ne an­de­re Per­son er­stel­len las­sen möch­ten, müs­sen Sie ent­we­der ein Er­zie­hungs­be­rech­tig­ter der­sel­ben sein oder ein schrift­li­ches Ein­ver­ständ­nis der an­de­ren Per­son vor­wei­sen kön­nen. Dies gilt ins­be­son­de­re für Ana­ly­sen über ihre/​en Partner/​in.

Ab­lauf

  1. Nach der Kon­takt­auf­nah­me durch Sie er­folgt ei­ne ge­naue Auf­trags­klä­rung: Möch­ten Sie all­ge­mei­ne In­for­ma­tio­nen bzgl. Ih­res Kraft­felds oder ha­ben Sie spe­zi­el­le Fra­gen, auf die ein­ge­gan­gen wer­den soll, z.B. Fra­gen zu Be­ruf, Be­zie­hung oder Le­bens­si­tua­tio­nen.
  2. Auf Ba­sis Ih­res Ge­burts­zeit­punkts wird Ihr Kraft­feld be­rech­net.
  3. In ei­nem per­sön­li­chen Ge­spräch wird Ih­nen ihr Kraft­feld er­klärt. Sie kön­nen die­ses Ge­spräch auf­neh­men und No­ti­zen an­fer­ti­gen. Sie kön­nen je­der­zeit Fra­gen da­zu stel­len, Din­ge hin­ter­fra­gen oder das Ge­sag­te ein­fach auf sich wir­ken las­sen. Die­ses ers­te Ge­spräch dau­ert er­fah­rungs­ge­mäß zwi­schen 60 und 90 Mi­nu­ten.
  4. Um das vol­le Po­ten­zi­al aus ei­ner Kraft­feld­ana­ly­se zu zie­hen, soll­ten Sie sich auf Ba­sis Ih­res Kraft­felds über ei­nen län­ge­ren Zeit­raum be­ob­ach­ten. Im Ide­al­fall hö­ren Sie sich die Auf­nah­me zu Hau­se wie­der­holt an und no­tie­ren sich al­le Un­klar­hei­ten und Fra­gen, die auf­tau­chen.
  5. Sie mai­len die of­fen ge­blie­be­nen Punk­te und wir be­spre­chen die­se in ei­nem oder meh­re­ren kür­ze­ren Ge­sprä­chen.

Ei­ne gra­phi­sche Dar­stel­lung Ih­res Kraft­feld er­hal­ten Sie kos­ten­los beim ers­ten Ge­spräch. Auf Wunsch er­hal­ten Sie auch ei­ne de­tail­lier­te schrift­li­che Aus­ar­bei­tung Ih­res Kraft­fel­des.

Kos­ten

Er­stel­lung des Kraft­felds: kos­ten­los.
Ge­spräch: 60 Mi­nu­ten kos­ten 60 Eu­ro.
De­tail­lier­te schrift­li­che Aus­ar­bei­tung: 50 Eu­ro.

War­um ge­ra­de der Ge­burts­zeit­punkt?

Die en­er­ge­ti­sche Prä­gung ist ein­deu­tig und hängt da­von ab, wel­che En­er­gie­qua­li­tät zum Zeit­punkt der Ge­burt vor­han­den war. Die­se En­er­gie­qua­li­tät ist ein­deu­tig be­re­chen­bar und un­ab­hän­gig da­von wer die Kraft­feld­ana­ly­se er­stellt, oder wann sie er­stellt wird.

Bleibt die en­er­ge­ti­sche Prä­gung mein gan­zes Le­ben gleich?

Es gibt ei­nen Teil, der das gan­ze Le­ben lang un­ver­än­dert bleibt und ei­nen an­de­ren Teil, der sich zu be­stimm­ten Zeit­punk­ten än­dert. Der sich än­dern­de Teil be­stimmt, mit wel­chen The­men man in be­stimm­ten Ab­schnit­ten kon­fron­tiert wird, der gleich­blei­ben­de Teil die Art und Wei­se wie man die The­men be­ar­bei­tet. So gibt es im Le­ben im­mer wie­der Pha­sen des Um­bruchs, Pha­sen in de­nen sich die The­men, die im Vor­der­grund ste­hen än­dern. Aber das „Ich“, das die­se The­men be­ar­bei­tet bleibt im­mer das glei­che.

Wis­sen­schaft­li­che Kri­te­ri­en der Kraft­feld­ana­ly­se

  • Wenn Sie den­sel­ben Ge­burts­zeit­punkt ver­wen­den kommt das­sel­be Kraft­feld her­aus (Re­pro­du­zier­bar­keit / Ein­deu­tig­keit).
  • Es gibt ei­ne kla­re Struk­tur, wie Aus­sa­gen ge­trof­fen wer­den und die­se kann auf die Grund­an­nah­men der Kraft­feld­ana­ly­se zu­rück­ge­führt wer­den (Nach­voll­zieh­bar­keit).
  • Klei­ne Än­de­run­gen im Ge­burts­zeit­punkt füh­ren zu klei­nen Än­de­run­gen an der Ba­sis des Kraft­feld. An der Ober­flä­che kön­nen sich die­se durch­aus mar­kant aus­wir­ken, aber lo­gisch nach­voll­zieh­bar her­ge­lei­tet wer­den (Ein­fluss von Ein­ga­be­än­de­run­gen).

Recht­li­cher Hin­weis

Wir möch­ten an die­ser Stel­le an­mer­ken, dass ei­ne Kraft­feld­ana­ly­se kein Er­satz für ei­ne me­di­zi­ni­sche, psych­ia­tri­sche, psy­cho­the­ra­peu­ti­sche oder sons­ti­ge the­ra­peu­ti­sche Be­hand­lung ist. Auch stellt die Kraft­feld­ana­ly­se kei­ne Le­bens-, So­zi­al- oder Un­ter­neh­mens­be­ra­tung dar und ist kei­ne Paar- bzw. Fa­mi­li­en­the­ra­pie.